Suchtmedizin

... ein ungeliebtes Kind der Medizin

Abhängigkeitserkrankungen nehmen massiv in unserer Gesellschaft zu. Dies betrifft nicht nur die klassischen "legalen" und illegalen Suchtleiden (Alkoholismus, Tablettenabhängigkeit, Heroinabhängigkeit) sondern auch Spiel-/Computer-Esssucht.

Sämtliche Suchtleiden verursachen bei den Betroffenen und ihren Familien einen hohen Leidensdruck mit erheblichen wirtschaftlichen Belastungen und enormen gesundheitlichen Gefährdungen. Die hohe Chronifizierungsrate sämtlicher Suchtleiden erschwert eine dauerhafte Arzt-Patientenbindung, da sehr oft Behandlungen und Suchtentwöhnungskonzepte vorzeitig von Patienten abgebrochen werden.  Rückfälle liegen in der Natur der jeweiligen Suchterkrankung - dennoch tragen die häufig belasteten Patienten-Arzt-Beziehungen regelmäßig dazu bei, daß die ärztliche Betreuung von Suchtkranken ein ungeliebtes Kind in der Medizin ist.

Erschwert wird die Betreuung von Suchtkranken durch deren oft auffälliges Sozialverhalten, das in Isolation bzw. soziale Ausgrenzung treiben kann. Auch in meiner Praxis werden Suchtkranke Patienten betreut, was nicht immer einfach ist. Dennoch sind wir im Team bemüht, alle Patienten - so auch Suchterkrankte - anzunehmen und bestmöglich zu führen. Die Ausgrenzung dieser oft schwer kranken  Menschen halten wir für medizin-ethisch nicht vertretbar. Wir erwarten, dass auch alle übrigen Patienten, die unsere Hilfe in Anspruch nehmen,  diese Einstellung respektieren.  Wir danken für Ihr Verständnis

Ihr Praxisteam


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