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Kreativität durch Tagträume

Tagträume

Tagträume sind die Quellen meiner Kreativität. Ohne sie kann ich nicht leben. Im Laufe der Zeit haben sich im groben 2 „Welten“ geformt, die ich beim wachsen zuschauen kann, wenn ich in Gedanken versinken. Um sie zu visualisieren - also für andere Menschen sichtbar zu machen - dient mir das Rollenspiel. Als Meister kann ich Spieler durch die Schauplätze und Ereignisse dieser Welten führen. Instrumente zur Visualisierung sind: Komponieren, Zeichnen und Designen, Konstruieren und Basteln sowie Schreiben. Mein Ziel ist es, diese Welten über meinen Tod hinaus zu bewahren und gleichzeitig ein normaleres Leben zu führen, ohne jedoch meine Exzentrik zu verlieren.

Biographie
Symtome

Gefühle, Selbstvertrauen und Sozialverhalten

Mangelndes Selbstwertgefühl

Ich habe das Gefühl, mich für alles was ich tue, rechtfertigen zu müssen. Ich kann nicht mit der Kritik von anderen Menschen umgehen. Selbst positive Kritik erzeugt bei mir nicht immer nur positive Gefühle. Ich fühle mich ständig beobachtet und denke, dass man sich hinter meinen Rücken unterhält. Wenn jemand lacht, denke ich, dass er es meinetwegen tut. Ich bin – rein emotional – der Auffassung, dass mich niemand recht leiden kann. Das führt zu Minderwertigkeitskomplexen und ein ständiges „sich beweisen müssen“; dem Durst nach Anerkennung von meinem Umfeld. Auch bin ich oft nicht fähig meine eigenen Bedürfnisse vor denen anderer zu stellen, da ich Angst vor der Meinung meiner Mitmenschen habe.

Stimmungsschwankungen, Depression

Ich bekomme oft grundlos Depressionen, manchmal sogar, während ich in einer erfolgreichen Situation bin. Erfolge halten mich nur kurz euphorisch. Kleinigkeiten kommen plötzlich wieder in mein Gedächtnis zurück und führen zu unvorhersehbaren Stimmungsschwankungen. Schon der kleinste unbedeutende Rückschlag kann mich dafür aber stundenlang beschäftigen und mich lähmen. Ich bin unmotiviert, wenn ein Problem an mir nagt und versuche zwanghaft dagegen anzukämpfen.

Trotz meiner teils starken Depressionen habe ich Selbstmord nie für eine Option gehalten, da ich getrieben bin von dem Drang, meine Kreativität und meine „Welten“ an die Öffentlichkeit zu bringen. Meine Depressionen haben in den letzten Jahren jedoch nachgelassen, und zwar seit dem ich mich konsequent unter den Leistungsdruck setze, meine Schwächen zu kompensieren

Sensibilität

Ich habe ein sehr sensibles und verletzbares Gefühlsbild und eine geringe Frustrationstoleranz. Daher brauche ich Annerkennung, Aufmerksamkeit. Oft bemitleide ich mich selbst. Ich hab als Kind geweint, wenn ich an das Elend der Tiere erinnert wurde und auch heute muss ich oft genug um meine Beherrschung ringen.

Ängste

Ich lebe unter der ständigen Angst etwas zu verpassen. Auf der einen Seite treibt mich die Neugier, auf der anderen Seit habe ich Angst vor der Zukunft und unbekannten Situationen, die mich überfordern können. Dieses Spannungsfeld deprimiert mich. Ich mache mir permanent Sorgen; bin selbst dann verunsichert, wenn ich eigentlich nichts verlieren kann. Ich habe Angst vor dem Tod. Ich fühle mich schon sehr alt und zähle ständig die Zeit, die mir noch bleibt.

Wut

Ich entwickele einen Hass gegenüber Menschen, die mit meinen Problemen nicht zu kämpfen haben. Ich kann die Ursachen für ein Problem nicht direkt zuordnen. Daher fokussiere ich meine Wut oft auf mich oder andere; vorzugsweise Personen, die sich grad in meiner Nähe befinden. Wenn sie mir nicht aus den Weg gehen, kommt es oft zu Konflikten, die von ihrer Seite mit Unverständnis betrachtet werden (was ich nicht verübeln kann). Ich bin jedoch nicht in der Lage, meine Wut herauszulassen. Trotz angestauter Aggressionen verhalte ich mich passiv.

Fremdkörpergefühl

Ich bin unfähig mich mit anderen Menschen zu Identifizieren. Ich habe früher stark soziophob reagiert und hatte sogar Angst vor Menschen. Auf der anderen Seite jedoch wurde ich von der Angst vor dem Alleinsein zerrüttet. Ich wünschte mir sehnlichst eine Beziehung. Dieser Wunsch erfüllte sich erst mit meinem 19 Lebensjahr. Dieser Zwiespalt hat mich zerrissen: Die Unfähigkeit, soziale Kontakte so zu leben, wie ich sie brauche. Meine Unfähigkeit im Umgang mit Menschen hatte Resignation und Rückzug zur Folge. Auf Grund der Misserfolge baute sich zunehmend Selbsthass auf. Dieser richtet sich in erster Linie gegen mein Äußeres und in zweiter Linie gegen meinen Charakter. Ich hatte zeitweilig die Selbstachtung verloren.   

Stimmungsmasken

Um meine Stimmungsschwankungen vor anderen zu verbergen, habe ich gelernt eine Maske aufzusetzen, die einen zufriedenen und humorvollen Menschen imitiert. Das habe ich so perfektioniert, dass ich in meinem näheren Umfeld – von „Vertrauten“ mal abgesehen – als einer der humorvollsten Menschen und für meinen Sarkasmus bekannt bin. Die Rollen für diese Masken schöpfe ich auch aus meinen Welten.

Menschenkenntnis

Manchmal kann ich Menschen gar nicht einschätzen, aber manchmal kann ich fast ihre Gedanken lesen. Dieses ist nicht steuerbar.   

Mangelnde Selbständigkeit

Meine Mutter hat mich sowohl behütet als auch bevormundet. Daraus erwuchs extreme Unselbständigkeit, die ich jedoch zum größten Teil überwunden habe.


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